ITB 2026 – Starkes Signal für die Branche trotz globaler Herausforderungen
Die Internationale Tourismus-Börse (ITB) Berlin feierte in diesem Jahr ihre 60. Ausgabe. Mit rund 97.000 Teilnehmern und über 5.600 Ausstellern aus 166 Ländern setzte die Messe ein wichtiges Zeichen für die Stabilität der globalen Tourismuswirtschaft. Das diesjährige Gastland war Angola.
Zwischen Aufbruchstimmung und Krisenmanagement
Trotz der positiven Resonanz waren die aktuellen politischen Spannungen spürbar. Der Krieg im Nahen Osten und eingeschränkte Flugverbindungen dämpften teilweise die Stimmung und zeigen die Verwundbarkeit des Sektors.
Stand Israel
Israel hatte seine Teilnahme abgesagt und ein fertig aufgebauter und unbesetzter Stand führte den Konflikt sehr deutlich vor Augen.
Südamerikanische Tanzshow
Dennoch lautet das klare Fazit der Messe: Die Reiselust ist ungebrochen. Um jedoch zukunftsfähig zu bleiben, muss sich der Tourismus angesichts von Klimarisiken und geopolitischen Krisen neu ausrichten. Im Fokus des ITB-Kongresses standen daher Themen wie Resilienz, nachhaltiges Wachstum und der Einsatz Künstlicher Intelligenz.
Der Verband der Studienreiseleiter vor Ort
Für unseren Verband stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Mehrere Mitglieder nutzten die drei Messetage intensiv zum Netzwerken mit Organisationen, Verbänden und Reiseveranstaltern, um bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Kooperationen zu knüpfen.
Ein Treffen mit dem BVGD (Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V.) bestätigte die gute Zusammenarbeit, auch für die Zukunft sind enge Abstimmungen geplant.
Studienreiseleiterverband am Stand des BVGB
Zudem nutzten Mitglieder des Vorstands die Einladung des BundesForums Kinder- und Jugendreisen für eine informelle Sitzung am Messestand, um künftige Verbandsschritte zu planen.
Sitzung des Studienreiseleiterverbandes
Den runden Abschluss bildete am letzten Abend ein gut besuchter Verbandsstammtisch im Restaurant San Marino. Dort wurden die Erlebnisse der Messe sowie weitere Themen des Reisens in geselliger Runde und persönlichen Gesprächen nachbereitet.
Stammtisch im Restaurant San Marino
Text und Fotos: Gabriele Kolsch
