Der Verband auf dem 43. Tag der Bustouristik in Garmisch

Der 43. Tag der Bustouristik fand am 13.01.2026   in Garmisch-Partenkirchen statt. Auch dieses Mal war unser Verband freundlicherweise eingeladen. Leider konnte unser Vorstandvorsitzender Dr. Harald Jung nicht teilnehmen und wurde von den stellvertretenden Vorsitzenden Peter Weinert und Christian von Zameck-Glyscinski vertreten. Bereits am 11. 01. fand ein Verbandsabend im Gasthof Schranne statt, zu dem sich sechs Mitglieder trafen.

Wie üblich wurde am Vortag, dem 12. Januar, ein interessantes Tourismusprogramm angeboten, das die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen organisiert hatte. Die Teilnehmer konnten zwischen einer Auffahrt zur Zugspitze oder einem Besuch der Partnachklamm mit anschließender Stadtführung durch die beiden Ortsteile Partenkirchen und Garmisch wählen. Wir entschieden uns für die geologisch interessante Partnachklamm und erlebten eine fachlich sehr kompetente Führung. Anschließenden gab es Mittagessen im Skistadion, das anläßlich der olympischen Winterspiele 1936 eingeweiht worden war. Danach folgte zunächst eine Führung durch den alten Stadtteil Partenkirchen.  Das touristische Beiprogramm endete mit der Erkundung des Ortsteils Garmisch. Am Abend trafen sich alle Teilnehmer zum Abendessen in schöner Atmosphäre im „Riessersee Hotel“. Dabei konnten neue Kontakte geknüpft oder alte wiederbelebt werden.

   

Der 13. 01. war dann der eigentliche “Tag der Bustouristik”. Thema in diesem Jahr: „Qualitätsgipfel – Gewinn durch Spitzenleistung“.

In der Vorankündigung hob Dieter Gauf, der Organisator des Tages der Bustouristik, die vier Merkmale für eine erfolgreiche Busreise hervor. Dies sind Incoming, Studienreisen, Destinationen und klimafreundliche Mobilität. Er betonte wie wichtig Studienreisen heute sind, denn „Studienreisen setzen die Messlatte hoch, nicht nur für hochwertige Kulturreisen, sondern auch als Benchmarks für weniger prätentiöse Angebote in der Bus- und Gruppentouristik.“ Es sei „wichtig zu wissen, was Kunden von Studienreisen erwarten und wie sie sich von anderen Reisearten unterscheiden“. Verschiedene Repräsentanten der Bustouristik präsentierten in „Keynotes“ ihre Ideen von qualitativ hochwertigen Reisen.

So stellte u. a. Guido Wiegand von Studiosus Reisen München eine detaillierte Analyse des Vereins Foren und Reisen (FUR e.V.) vor, welche neue Erkenntnisse in die Erwartungen von Studienreisegästen gebracht hat.

Nach den eingehenden Statements gab es eine Podiumsdiskussion. Teilnehmer waren u. a. Petra Hedorfer, Vorstandsvorsitzende der deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), Christiane Leonard vom BDO, Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen, und Dr. Eva Götz, Leiterin des Referates Tourismusmarketing/-wirtschaft im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft Forsten und Tourismus. Abschließend konnte dann das Publikum noch Beiträge zusteuern.

Die interessante Tagung endete gegen 15.30 Uhr. Im nächsten Jahr findet er Tag der Bustouristik in Chemnitz statt.

 

Text: Peter Weinert

Fotos: Christian von Zameck-Glyscinski